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Barbara & Karsten
Mali
unser rollendes Heim

 

 

 

Barbara und Karsten

 

         

 

 

Barbara

Ich kam am 17. November 1970 in Zürich zur Welt und wuchs in Zürich und im Engadin auf. Vielleicht war es mein grosses Hobby "lesen", das in mir schon früh das Reisefieber und den Wunsch, die Welt selber zu entdeckten weckte. So verbrachte ich einen grossen Teil meiner Schulferien und später meiner Studienzeit irgend wo auf dem Erdball unterwegs auf Entdeckungsreise. Erstaunlicherweise habe ich es trotzdem geschafft, mein Jus-Studium 1996 abzuschliessen. Von da an war ich auch beruflich mit internationalen Fragen beschäftigt und werkelte in verschiednen Funktionen sieben Jahre im Asyl- und Migrationsbereich. Auch wenn es nahe liegen würde - ich habe Karsten nicht beruflich über sein Ausländerdossier kennen gelernt ...

Karsten

Ich erblickte am 27. Oktober 1972 in Erfurt das Licht der Welt. Jede freie Minute meiner Jugendzeit in Erfurt verbrachte ich entweder mit Judo oder Moto Cross. Meine Reisen beschränkten sich bis zur Wende auf die Ostländer, den Rest der Welt begann ich danach zu entdecken. Als mit der Berufswahl der Ernst des Lebens begann, entschied ich mich, Schuhe für krumme Füsse zu bauen. Als Orthopädieschuhmacher-Meister stand mir nun die Welt offen und fast hätte es mich nach Japan verschlagen. Das Schicksal wollte es aber anders und ich ging im November 2001 in die Schweiz um in Zürich zu arbeiten. In Japan hätte ich Barbara wohl nicht kennen gelernt ...

Wir

Am 11.11.02 - zu Fasnachtsbeginn, wie könnte es anders sein - haben wir uns auf der Expovina (Weinausstellung) in Zürich kennen gelernt. Wir lassen es hier offen, wie viel Wein wir zu diesem Zeitpunkt schon intus hatten...
Gemeinsam frönten wir von da an unseren Hobbys Biken, Klettern, Hoch- und Skitourentouren, Telemarken, Wellenreiten und Surfen. Jede freie Minute verbrachten wir bei Barbaras Mami im wunderschönen Engadin. Dort heirateten wir auch auf eher ungewöhnliche Art und Weise am 24.4.2004 und 16.4.2005.
Schon am Abend, als wir uns kennen gelernt hatten, sprachen wir vom Reisen. Schnell einmal stand für uns fest, dass wir gemeinsam die Welt erkunden möchten. Unsere Wahl mit Afrika zu beginnen viel spontan aus der Überlegung heraus, dass sich auf diesem  Kontinent vermutlich in nächster Zeit am meisten ändern wird.  

Hier in Afrika versuchen wir uns beide nun in neuen Jobs und Aufgaben: Barbara versucht als Coiffeuse und Bäckerin im Handwerk Fuss zu fassen. Alle unsere reisenden Freunde haben einen Haarschnitt Styl Barbara verpasst gekriegt und Barbaras Brot und Zopf aus dem Potjie schmecken und können sich sehen lassen. Karsten verdient sich Lob und Anerkennung als Toyota-Mechaniker, Innenausbauer und Bastler. Gemeinsam üben wir uns noch in Hundeerziehung - haben uns aber mittlerweile darauf geeinigt, dass wir einen Waldorf-Hund haben ...

Und jedem, der sich fragt, wie wir es denn nur schaffen, es so lange zu zweit auf so engem Raum auszuhalten, können wir versichern, dass es nicht immer einfach ist und dass es auch ab und zu mal so richtig „kracht“. Karsten nämlich fährt lieber gute Piste oder Teerstrasse (um sich dann über die Schlaglöcher zu ärgern) und Barbara liebt die kleinen Pisten, die aber häufig sehr schlecht oder kaum zu finden sind. Karsten übernachtet gerne auf Campingplätzen, bei Hotels oder in der Nähe von Dörfern und Barbara zieht das Campen irgendwo in der Einsamkeit vor. Karsten würde unser Auto am liebsten über alle Unebenheiten tragen mit dem Gedanken an mögliche Reparaturarbeiten, die ihm andernfalls mitten im Busch blühen könnten. Barbara fährt lieber etwas zügiger mit der Begründung, dass ein Toyota Landcruiser schliesslich für solche Fahrten gebaut wurde, und dies auch aushält. "Artgerechte Haltung" nennt sie es. Karsten ärgert sich darüber, dass er die nötigen Fremdsprachen zu wenig beherrscht und Barbara hat nicht immer Lust Dolmetscherin zu spielen. Barbara möchte am liebsten immer alles gleich erledigen, während Karsten findet, dass alles zu seiner Zeit gemacht werden kann. Und wenn es um die Routenwahl geht, erklärt Karsten trocken: Mann nimmt die kürzeste Verbindung zwischen A und B; Barbara hingegen liest den Reiseführer und möchte alle Sehenswürdigkeiten einbauen, woraus sich eine zick-zack Fieberkurve mit enormem Ausschlag ergibt, die alles einschliesst, was auch nur im Entferntesten als sehenswert gilt!
Da ist es nicht immer einfach, sich zu einigen und wenn dann noch Hitze, Müdigkeit oder nervende Polizeikontrollen dazukommen, … Aber unsere Afrikareise soll uns ja in jeder Hinsicht weiterbringen!

 

Best of Barbara und Karsten

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Endlich unterwegs - eine der ersten kalten Nächte in Spanien