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Mauretanien       3.1. - 20.1.2006

„Auf nach Mauretanien“ sagten wir uns in Dakhla, als es uns auch in der zweiten Nacht fast vom Campingplatz geblasen hatte. Also warfen wir unsere Pläne einmal mehr über den Haufen und machten uns morgens früh auf Richtung Mauretanien, mit dem Ziel, das Minenfeld und die Grenze noch am selben Tag zu überqueren. Es tat uns schon ein wenig weh, die wunderschöne Weisse-Dünen-und-Meer-Landschaft in Dakhla so überstürzt zu verlassen, aber gefroren haben wir in den letzten Wochen schliesslich genug. Vorsichtshalber hatten wir bereits beim Losfahren alle GPS-Daten programmiert, um im gefürchteten Minenfeld im Niemandsland zwischen Marokko und Mauretanien die Piste auf den rund 40 km ja nicht zu verfehlen. Aber wieder einmal kam alles ganz anders, denn auch in Afrika tut sich etwas. Bis zur marokkanischen Grenze hatten wir anstatt löchrigen Teer und Piste gute Teerstrasse und gar allerneusten Teer fanden wir auf der mauretanischen Seite vor. Die gefürchtete Minenpiste ist mittlerweile gerade mal einen Kilometer lang und problemlos erkennbar. Aber wie es so geht, hatten wir dafür andere Probleme: Der marokkanische Grenzposten hält neuerdings zwei Stunden Siesta und wir kamen natürlich genau kurz nach Siesta-Beginn an der Grenze an. Viel schlimmer aber war, dass vor uns rund 40 weitere Fahrzeuge auf das Ende der Mittagspause und den Grenzübertritt warteten. 40 Fahrzeuge mögen ja für eine europäische Grenze nicht viel sein, in Afrika hiess das aber 3 Stunden warten in brütender Hitze. Alle mussten erst mal beim Zoll anstehen um die Fahrzeugpapiere überprüfen zu lassen. Dann ging es weiter zum nächsten Häuschen wo die Gendarmerie die Pässe kontrollierte und beim dritten Häuschen wurden die Pässe dann von der Polizei (wo liegt hier der Unterschied???) mit dem Ausreisestempel versehen. Nach dieser Bürokratie durften wir uns wieder ins Auto setzen und uns in der Schlange einreihen vor der letzten Kontrolle durch die Armee. Und hier tat sich dann wirklich gar nichts mehr –bis Barbara bis zum Armeeposten vormarschierte und mit dem Kontrolleur ein kleines Schwätzchen hielt. Und wer hätte es gedacht: darauf hin durften wir an der Schlange der anderen 40 Fahrzeuge vorbeifahren und wurden Ruck-Zuck abgefertigt. Und dies alles ohne einen Dirham Schmiergeld. Ach ja, üblicherweise überqueren diesen Grenzübergang wohl kaum mehr als 10 Fahrzeuge pro Tag, aber wir trafen es natürlich ausgerechnet, dass wir gleichzeitig mit allen Autos der Ralley (oder irgend so etwas) von Budapest nach Bamako am Zoll eintrafen. Die Abfertigung in zwei Nomadenzelten und einer Baracke auf der mauretanischen Seite ging dann gerade mal 15 Minuten.

Alle, die sich für Statistiken interessieren und gerne wissen wollen, wie viele Kilometer wir in Marokko zurücklegten, wie viel Geld und Diesel wir brauchten etc. verweisen wir auf die Seite „Reiseroute & -info“.

Die Nacht erste Nacht in Mauretanien verbrachten wir in der zweitgrössten Stadt dieses Landes, in Nouhadibou. Wir würden hierzu vermutlich eher sagen „einige Blech- und Steinhütten im Sand mit mehr Ziegen auf den Sandstrassen als Menschen.“ Kaum hatten wir uns auf dem Campingplatz in Nouhadibou eingerichtet, trafen zu unserem grossen Erstaunen doch tatsächlich Sibylle und Christoph mit Rielle und Jeroen ein. Wir dachten ja, sie würden sich noch ewig in Marokko rumtreiben… Zur Feier des Tages liessen wir uns gemeinsam in einem chinesischen Restaurant mit Alkohol (in einem streng islamischen Land!) und spanischem Fernsehprogramm verwöhnen. Der ganze nächste Tag war dann einmal mehr der Bürokratie gewidmet. Fürs Geldwechseln brauchten wir in einer dubiosen Bank über eine Stunde. Anschliessend brauchten wir noch eine Haftpflichtversicherung fürs Auto – auch das alles andere als einfach – und mussten noch die Gebühr für den Nationalpark berappen, durch den wir fahren wollten. Einmal mehr wurde nichts aus unserem Plan am selben Tag noch weiterzufahren.

Also fuhren wir stattdessen zum nahe gelegenen Cap Blanche um die vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben zu bewundern. Wir sahen gerade mal eine einzige. Am Abend verwöhnten uns Rielle und Jeroen mit selbstgemachten holländischen Pommes Frites und Peanut-Sauce. Lecker!!! 

 

Weiter Richtung Nouakchott, der mauretanischen Hauptstadt, gings nun im Konvoi – zwei Toyotas und der holländische Landy. Wir entschieden uns für die traditionelle Route durch den Nationalpark und bei Ebbe entlang dem Sandstrand. Der Nationalpark beeindruckte durch grandiose Wüstenlandschaft, Dromedarkarawanen und eine faszinierende Vogelwelt. Immer wieder traten wir auf die Bremsen, zückten unsere Ferngläser und bewunderten Pelikane, Flamingos, Fischadler mit Beute etc. Wildcampend verbrachten wir zwei wunderschöne Nächte im Park – so wie man sich das eben vorstellt: Am Fuss und im Windschatten einer goldigen Düne, in absoluter Einsamkeit und Ruhe, mit romantischem Lagerfeuer, exquisitem gegrilltem Fisch und endlosem Sternenhimmel. Ein weiteres Highlight erwartete uns am nächsten Tag: die rund 150 km lange Passage entlang des Sandstrandes. Diese Strecke kann nur bei Ebbe befahren werden. Sobald das Wasser weit genug zurückgewichen ist, lässt es sich auf dem feuchten, fest gepressten Sand wunderbar fahren mit bis zu 80 kmh.

     Die Herausforderung besteht darin, den heranrauschenden Wellen rechtzeitig auszuweichen und dabei nicht zu sehr in den Weichsand zu geraten und Steine und Felsen am Strand, im Wasser oder im Weichsand zu umfahren ohne stecken zu bleiben. Es war ein wirklich eindrückliches Erlebnis so nahe entlang des Atlantiks zu fahren. Kaum vorstellbar ist es, dass dies bis vor knapp einem Jahr die einzige Verbindungsstrecke zwischen den beiden grössten Städten Mauretaniens war. Erst seit kurzem existiert eine Teerstrasse weiter im Landesinnern.

In Nouakchott hiess es einmal mehr Vorräte aller Art auftreiben bevor es dann weiter geht Richtung Atar und von dort wieder in die Wüste. Erst einmal musste Barbara aber ihre festen Schuhe suchen. Normalerweise räumen wir beim Wildcampen über Nacht immer alles weg und stellen unser Auto abfahrtbereit hin – aus Sicherheitsgründen. Auf den Campingplätzen waren wir bis jetzt vertrauensseeliger und liessen über Nacht jeweils einige Sachen unter dem Auto liegen, wie eben z.B. die Schuhe. Rielle fand die Schuhe dann zufällig auf dem Dach des Receptionsgebäudes – vermutlich abholbereit für irgendeinen Schuhverkäufer. Willkomen in Afrika….!

Für unsere Einkäufe wollten wir Geld beziehen über die Kreditkarte um unsere Euro- und Dollarbargeldreserven zu schonen. Wir hofften in Mauretaniens Hauptstadt einen Bancomaten zu finden. Dafür fuhren wir zu dritt mit dem Taxi an den Flughafen, da es da angeblich einen geben sollte. Die Taxifahrt kostete uns 300 Ougyias (1 Euro). Einen Bancomaten gab es da aber nicht und für die Retourfahrt wollten die Taxis 10 Euro. Also marschierten wir halt 30 Minuten in brütender Hitze zurück Richtung Zentrum auf der Suche nach einem anderen Bancomaten. Tatsächlich gab es auch mehrere solche, aber leider nicht kreditkartentaugliche. Also versuchten wir es in einem Highend-Hotel mit Umtauschen von Euro. Leider war der angeschriebene gute Wechselkurs nicht aktuell und zudem herrscht in Nouakchott zur Zeit Bargeldknappheit, wie uns erklärt wurde. Am 7. Januar ist die Ralley Paris-Dakkar hier in Nouakchott eingetroffen und verbringt einen Ruhetag hier. Entsprechend schnellten alle Preise in die Höhe, der Wechselkurs sank und Bargeld und Diesel wurden knapp. Nach rund zwei Stunden waren wir also von unserer Geldwechselaktion zurück auf dem Campingplatz – ohne Geld….

Jetzt hoffen wir, dass wir wenigstens von der Ralley noch etwas zu Gesicht bekommen, wenn wir schon die Konsequenzen tragen müssen.

Nouakchott, 8. Januar 2006

 

 

Mauretanien, das Land der traumhaften Wüstenlanschaften! Einen ersten Eindruck davon hatten wir ja schon auf unserer Fahrt von Nouhadibou nach Nouakchott. Die nächste typische Wüstenlandschaft erwartete uns am Start der Ralley Paris (bzw. Lisboa) – Dakar. Um diesen Start ausserhalb von Nouakchott mitverfolgen zu können, quälten wir uns am 9. Januar zu für uns mittlerweile noch nachtschlafender Zeit (um 5h45!) aus dem Bett. Ausserhalb Nuoakchott wiesen uns die Hightech-Motorräder den Weg zum 30 km entfernten Start. Im Startgelände mussten wir erstmal bei Dämmerlicht eine Weichsandpiste meistern, eingekeilt von Motorrädern hinten, vorne, links, rechts und am Boden liegend halb unter Sand begraben, alles eingehüllt in eine dichte Staubwolke.

Zu Fuss gings dann weiter entlang der Piste, sodass wir um 7h00 den Start der Motorräder – einzeln dafür mit spektakulären Einlagen über Dünen und Hindernisse – und um 9h00 den Start der Autos und Lastwagen – mit viel Lärm und Gestank und spannenden Flugeinlagen – mitverfolgen konnten. Es waren unterhaltsame Stunden, obwohl das Ganze nüchtern betrachtet in unseren Augen ein völliger Blödsinn ist. Es ist eine riesige Materialschlacht, belastet die Umwelt und bringt wohl auch der einheimischen Bevölkerung nichts!

Am selben Tag fuhren wir anschliessend von Nouakchott über gut 400 km Teerstrasse und eintönige Sand-Gras-Ebene ins Wüstenstädtchen Atar. Während dem folgenden Ruhetag auf dem Campingplatz versuchte Barbara, den ganzen Tag in der Hängematte liegend, ihre Magenprobleme, Kopf- und Rückenschmerzen und das leichte Fieber auszukurieren. Dies sollte sie aber leider auch noch die kommenden drei Tage weiter beschäftigen… Am nächsten Tag nahmen wir die alte Piste zur Oase Chinguetti – der siebent heiligste Ort des Islam – unter die Räder und fuhren durch eine eindrückliche Schlucht und anspruchsvolle Steinpiste über die alte Passstrasse. Chinguetti ist zwar herzig aber nicht halb so eindrücklich wie erwartet. Also fuhren wir gleich weiter Richtung Oudane. Wir befanden uns jetzt mitten im Weichsand – ohne Piste -in einer Dünenlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Sand soweit das Auge reichte.

Und wer hätte es gedacht, mitten in dieser Wüste begann es zu regnen. Der sonst staubige Sand wurde rasch schwer und noch schwieriger zu befahren. Barbara nutzte dann den frühen Übernachtungsstopp hinter einer Düne im Nirgendwo um sich bereits vom Nachmittag an bei anhaltendem Regengeplätscher gesund zu schlafen. Da am Morgen noch immer alles nass war, entschieden wir uns, die „Sackgasse“ Oudane doch nicht anzusteuern sondern umzukehren und direkt nach Süden, nach Tidjikja zu fahren.

Für diese rund 400 km weite Fahrt durch die Wüste über Piste und querfeldein schloss sich uns noch ein pensioniertes Franzosenpärchen mit auf armzutragendem Zwergpudel an. Schon am ersten Tag zeigte sich, dass diese Strecke tatsächlich nicht alleine befahren werden sollte: bei unseren zahlreichen Bergeaktionen aus dem weichen Sand waren alle Hände, die ganze Muskelkraft, Sandbleche, Abschleppseile und alle Schaufeln unseres Viererkonvois nötig! Dafür wurden wir belohnt mit atemberaubender Wüstenlandschaft.

Vier Tage lang ging es durch Weichsand, rundum und über weiss-goldige Dünen (bis zu 400 Meter hoch, oder so…), über kurvige Steinpisten mit hohen Stufen, über Hochplateaus mit schwarzer Steinwüste, hinunter in oder durch trockene Flussbette gesäumt mit Palmen. Auch das Wetter zog alle Register: von Regen über Sonnenschein, Sandsturm und sternenklaren Vollmondnächten stand alles auf dem Programm. Unterwegs begegneten wir weidenden Dromedaren und Ziegen, Menschen sahen wir kaum – einzig da, wo wir sie am wenigsten haben wollten: beim Umfahren eines Dünenfeldes waren wir recht weit von unseren GPS-Wegpunkten abgekommen und mitten in dem wohl einzigen grösseren Dorf auf dieser Strecke gelandet. Die vorgegebene Himmelsrichtung einhaltend haben wir uns einen Weg aus dem Dorf gesucht und sind dabei in einem Talkessel mit Weichsand gestrandet. Die Zeit, die wir für die folgenden Bergeaktionen brauchten – u.a musste der holländische Landy unseren festgefahrenen Macun über eine Sandkante hochziehen, wobei das Abschleppseil beim ersten Versuch riss  – nutzen die Dorfbewohner um herbei zu rennen, uns zu beobachten und uns mit aufdringlichen Fragen nach Geschenken bei unserer muskel- und nervenaufreibender Arbeit zu stören. Für sie war es wohl d e r Fernsehersatz…  Zwischen den Dünen fanden wir immer traumhafte und einsame Übernachtungsplätze. Trotz langsam zu Neige gehender Wasser- und Essensvorräten hielten wir an unserem Kochturnus fest. Beim Wildcampen ist immer ein Auto bzw. natürlich Pärchen der Reihe nach verantwortlich fürs Kochen und Abwaschen. Die anderen dürfen einen freien Abend geniessen. So haben wir in den vergangenen Wochen königlich gespiesen. Zum Beispiel gab es Pizzocheri, Gemüserösti, gegrillten Fisch mit Gemüse und Kartoffeln, Polenta mit Gemüse, Gemüsereis mit frittierten Sojabällchen, portugiesischer Bohneneintopf, Pastasalat, Couscous mit Gemüsecurry, Riz Caimir mit Dörfrüchten und natürlich nicht zu vergessen, Christophs über dem Feuer gebackenes Brot.

Rund 100 km südlich von Tidjikja machten wir uns im Guelta Matmata auf die Suche nach den letzten Sahara-Krokodilen. Nach rund 20 km sandiger Pistenfahrt liessen wir unsere drei Autos stehen und machten uns zu Fuss auf durch ein trockenes Flussbett. Eine gute Stunde lang wanderten wir in diesem Flussbett, das eigentlich eine breite Schlucht war, durch Sand über Felsen und vorbei an vielen klaren oder milchig-grünen Gueltas (Wasserlöchern) bis wir zu einem grossen Guelta gelangten am Ende der Schlucht. Dort warteten wir mucksmäuschenstill über zwei Stunden darauf, dass sich eines der sehr scheuen Tiere zeigen sollte. Bereits wieder auf dem Rückweg, wurden wir für unsere Geduld belohnt: in einem kleinen Guelta lag ein Prachtsexemplar – ca. 1.20 Meter, durch Barbaras Fernglas viieeelll grösser – und liess uns bis auf rund 10 Meter heran kommen. Sensationell! Sogar Stapper und Lakhsmi, die zwei holländischen Hunde, verhielten sich ganz ruhig. Zur Abrundung unseres sportlichen Tages nahmen wir zurück bei den Autos noch ein kurzes Bad in einem der Gueltas. Als sich Karsten gerade unter unserer Trinkwasserdusche abspülte, hörten wir laute und dringliche Hilferufe von den Holländern. Karsten dachte im ersten Moment, dass wir überfallen würden und wollte sich ins Auto stürzen und losfahren. Ein prüfender Blick zu den Holländern zeigt aber, dass ihr Landy neben einem Guelta eingesackt ist und immer noch sank - im Treibsand! Es galt nun blitzschnell zu handeln: wir liessen als fallen, rannten halbnackt mit Sandblechen und Schaufeln zu Hilfe, entschieden den Landy an beide Toyotas gleichzeitig anzuhängen und wenn möglich heraus zu ziehen. Und wie immer wenn es eilt, hat man das Gefühl das nichts vorwärts geht und nichts klappt. Die Toyotas hatten noch die Wegfahrtsperren drin, das Abschleppseil verhedderte sich und die Kommunikation war so schlecht, dass die Toyotas am Schluss so positioniert waren, dass sie den Landy entzwei gerissen hätten. Indessen sackte der Landy weiter ein. Und dann klappte es doch noch. Die beiden Toyos zogen den Landy mit vereinten Kräften aus dem gefährlichen Treibsand. Die ganze Aktion hat nicht einmal zehn Minuten gedauert. Zum Dank spendierten Rielle und Jeroen am abendlichen Lagerfeuer die letzte Flasche Rotwein – und Karsten war überglücklich, dass nicht schon wieder wir raus gezogen werden mussten sondern wir uns endlich revanchieren konnten. 

Wir planten, die Grenze nach Senegal in Bogué zu überschreiten. Das hätte direkt auf dem Weg gelegen und wir hätten so den gefürchteten Grenzübergang in Rosso mit der ganzen Touristenabzocke umgehen können. Leider stellte sich aber heraus, dass es in Bogué keine Fähre über den Senegal gibt und wir nun halt doch nach Nouakchott zurück mussten und von dort aus weiter Richtung Rosso oder den Damm bei Diama. Dafürr kamen wir in Nouakchott nach einer Woche endlich wieder einmal zum Haare waschen und zu einer ausgiebigen Dusche. Welche Wonne! Wir mussten nämlich in den 7 Tagen unterwegs mit unseren 60 Litern Trink- und Duschwasser haushälterisch umgehen…

Nouakchott, 18. Januar 2006