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Versicherungen

Daheim

Bei fast allen Versicherungen stellte sich das selbe Problem: Sobald man keinen Wohnsitz mehr hat in der Schweiz, wollen die Schweizer Versicherungen keinen Versicherungsschutz mehrgewähren. Erst als ein netter Herr von der Rechtsabteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) versicherte, dass bei Abmeldung ohne neuen Wohnsitz gemäss ZGB 24 der bisherige Wohnsitz gilt und die Versicherungen uns deshalb weiterhin versichern müssen, kam die Sache ins Rollen. Sobald die erste Versicherung mitspielte zogen die anderen nach.

Krankenkasse: Nachdem Barbaras Krankenkasse Intras sich trotz dem Hinweis auf ZGB 24 querstellte, wechselte sie zu Progrès, wo eine kompetente Auslandabteilung die Sache an die Hand nahm. Neben der Grundversicherung hat Barbara auch eine Zusatzversicherung für weltweite Deckung abgeschlossen. Mittels einem schriftlichen Gesuch per Mail wird die Auslanddeckung auch für ein weiteres Jahr verlängert. Karsten hat von der Progrès  zur Privaten Versicherung AXA in Deutschland gewechselt. Diese bietet für deutsche Staatsangehörige im Ausland eine Spezialversicherung an, die sehr kostengünstig ist. Eine weitere Möglichkeit wäre die Privatversicherung IHI  gewesen.

Unfallversicherung: Wir haben beide über den Arbeitgeber mittels Abredeversicherung die geschäftliche NBU 6 Monate über das Kündigungsdatum weiter laufen lassen können. Wir haben veranlasst, dass Unfall anschliessend in die Krankenkasse eingeschlossen wird.

Hausrat und Privathaftpflicht: Mit dem Hinweis auf ZGB 24 konnten wir unsere bisherige Versicherung bei der Allianz weiter laufen lassen und sind auch im Ausland gedeckt.

Autohaftpflicht: Mit der Immatrikulation des Autos in Deutschland läuft diese über Deutschland. Der Toyota ist als Wohnmobil eingelöst. Die Haftpflichtversicherung gilt nur in Marokko und Tunesien. Im restlichen Afrika mussten wir separate Versicherungen abschliessen. Mit den Belegen dieser Versicherungen hoffen wir, den Betrag den deutschen Haftpflichtversicherung für die Zeit in Afrika zurück zu erhalten.

Kaskoversicherung: Über Deutschland konnten wir bei einer Spezialabteilung der Nürnberger Versicherung eine preiswerte Vollkaskoversicherung (ca. 200.- € im Jahr) abschliessen, die für Afrika gilt. Einziger Nachteil: Damit die Versicherung die Gültigkeit bestätigt, braucht sie einen detaillierten Reiseplan mit genauen Ortsangaben und Daten. Wir waren weder gewillt noch im Stande diese Angaben zu machen. Glücklicherweise mussten wir die Versicherung nie in Anspruch nehmen, es hätte bestimmt Diskussion gegeben ...

TCS ETI-Welt: Wir waren bereits mit ETI-Welt versichert und behielten die Versicherung bei. Auch hier hatten wir zu Beginn das Problem mit dem fehlenden Wohnsitz in der Schweiz.

Rega-Mitgliedschft: Ebenso haben wir die Rega-Mitgliedschaft beibehalten.

 

Unterwegs

Die einzigen Versicherungen, die wir unterwegs abschlossen, waren Autohaftpflichtversicherungen. Diese sind in den meisten Ländern obligatorisch und werden auch kontrolliert.

  • In Marokko war die grüne Versicherungskarte noch gültig.
  • In Nouhadibou schlossen wir für Mauretanien eine dreiwöchige Versicherung ab bei  Somai für ca. 54.-€.
  • In Nouakchott schlossen wir bei SONAM eine fünftägige Versicherung ab für 25.- € für den Senegal, damit wir uns beim Grenzübertritt nicht auch noch um die Versicherung kümmern mussten.
  • In St. Louis, Senegal, lösten wir, ebenfalls bei SONAM die carte brune für fünf Monate. Diese Versicherung war für alle Länder gültig bis und mit Kongo und kostete 100.- €.
  • In Sambia mussten wir an der Grenze eine 30 tägige Versicherung (Minimum) für 15 US$ lösen (die "Yellow Card" lohnte sich für uns nicht, da sie in unseren nächsten Ländern Botswana und Südafrika nicht gilt)
  • DRC, Angola, Namibia, Botswana, Südafrika, Lesotho, Swaziland und Mosambik durchfuhren wir ohne Haftpflichtversicherung.
  • In Malawi lösten wir eine 30tägige Versicherung für 12.- € (an der Grenze ist sie teurer - wir lösten sie erst in Lilongwe bei PRIME und mogelten uns bis dahin bei Kontrollen mit unserer "internationalen Versicherung" sprich Carnet durch).
  • Bei der Einreise nach Tansania lösten wir an der Grenze die "Yellow Card" für sechs Monate. Sie ist für alle Länder nördlich von Tansania bis und mit Ägypten gültig (obwohl sich Ägypten nicht dafür interessierte). Sie würde auch etliche Länder südlich Tansanias abdecken, leider war sie aber in diesen Ländern nicht erhältlich. Der Preis ist Verhandlungssache! Nach zähem Hin und Her bezahlten wir schliesslich 100.- $ (anstatt der ursprünglichen 200.-$).
  • In Libyen bezahlten wir eine geringe Versicherungsgebühr (ca. 3.- Fr.) automatisch mit dem Lösen der Nummernschilder.
  • In Tunesien gilt die grüne Versicherungskarte wieder (sofern man sie wie für Marokko vorher für diese Länder "freischalten" lässt).